Dein Browser (Internet Explorer 6) ist nicht mehr aktuell. Aktualisiere deinen Browser.
X
Artikel

Kurz und knapp: Wenn die Gondeln Trauer tragen (1974), Project X (Kritiken)

© ARTHAUS

Wenn die Gondeln Trauer tragen (1974)

Der Horrorklassiker „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ galt, bevor „Der Exorzist“ veröffentlicht wurde, als gruseligster Film aller Zeiten. Dabei beginnt der Film wie ein „normales“ Drama und driftet erst im Schauplatz Venedig zum geheimnisvollen, unheimlichen Film ab. Es wird schnell klar, dass der Film mit vielen Motiven arbeitet – vor allem Venedig wird als kalte, düstere Stadt mit vielen bizarren Einwohnern inszeniert. Die vielen verschlossenen Häuser und die Einsamkeit der Stadt implizieren förmlich eine Verschwörung. Regisseur Nicolas Roeg spielt hier mit einer Mischung aus Phantasie, Realität, Surrealem und Übersinnlichem, das die Geschichte insgesamt ziemlich verwirrend und unvorhersehbar macht. Auch wenn das Ende für sich allein verständlich ist, musste ich noch länger über den Film insgesamt nachdenken. Vom künstlerischen Aspekt ist der Film auch ziemlich gelungen.

Schön, verwirrend und zugleich unheimlich – so lässt sich der Film „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ imho am besten beschreiben. Absolute Pflicht für alle Horror-Film-Fans!

Project X

“Project X” basiert lose auf der Geschichte von Youtube-Star Corey Delaney, der über Nacht durch seine wilde Party mit über 500 Gästen berühmt wurde. Wie auch in der realen Geschichte veranstalten in „Project X“ Teenager eine Party, die nach und nach eskaliert. Dabei wird die Geschichte von Anfang bis Ende via Handkamera im Found-Footage-Stil gedreht. Dieser Stil passt hervorragend zu dem Film – man wird direkt in die Party „gezogen“ und erlebt diese förmlich intensiv mit. ^^ Musikvideo- und Werberegisseur Nima Nourizadeh zeigt hier einen Ausschnitt der Facebook-Generation, mit welchen Problemen sie sich gerade herumschlagen, wie sie damit umgehen und vor allem wie sie feiern. Dabei dürfen Youtube und Twitter natürlich nicht fehlen. Nourizadeh ist es ziemlich gut gelungen, die Facebook-Generation zu zeichnen und eine ziemlich ausschweifende Party zu inszenieren, auf der man selbst gerne Gast gewesen wäre.

Insgesamt ein lustiger, unterhaltsamer Film mit einer Portion Gesellschaftszeichnung. Wahrscheinlich nur richtig witzig für die Anhänger der Facebook-Generation.

Dein Kommentar?  

Name*

E-Mail (wird nicht angezeigt)*

Website

Kommentar senden