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The Last House on the Left

15. Juni 2009 // Filme, Kritik

Filmstart: 14.05.2009
Länge: 109 Minuten
Genre: Horror, Thriller, Rape and Revenge
FSK: Keine Jugendfreigabe

Stab

Regie: Dennis Iliadis
Drehbuch: Adam Alleca
Produktion: Wes Craven, Sean S. Cunningham
Kamera: Sharon Meir

Handlung

Das gut situierte Ehepaar fährt mit ihrer Tochter (Sara Paxton) in ihr Ferienhaus, um gemeinsam Urlaub zu machen und um über den Tod ihres Sohnes hinwegzukommen. Noch am ersten Abend trifft sich Mari mit ihrer Freundin Paige (Martha MacIsaac), die beiden geraten bei ihrem Ausflug in die Fänge einer brutalen Großstadtgang. Nachdem Mari grausam vergewaltigt wurde und zusehen musste wie ihre Freundin verblutet, gelingt ihr die Flucht. Die Gang findet mittlerweile Unterschlupf in dem Ferienhaus ihrer Eltern. Als diese erkennen, was sie mit Mari und Paige angestellt haben, nehmen sie bittere Rache an der Gang…

Kritik

Der Stoff für den Film ist eine Legende des 14. Jahrhunderts, die sich in Schweden ereignet haben soll. Eine Bauerntochter wurde von einer Gruppe von Schäfern grausam vergewaltigt und ermordet. Die Schäfer suchten nach der Tat ausgerechnet bei den Eltern des Opfers Unterschlupf, die kurze Zeit später herausfanden, was mit ihrer Tochter geschehen ist und sich brutal rächten. Diese Geschichte wurde von Ingmar Bergman in seinem Stück „Die Jungfrauenquelle” erzählt und sorgte in den 60er Jahren seinerzeit für einen Skandal. In den 70er Jahren wurde die Legende von Horror-Regisseur Wes Craven (A Nightmare on Elmstreet, Scream) verfilmt. Bei dem Remake spielt Craven die Rolle des Produzenten. Schon von Beginn an wird der Zuschauer in die brutale Atmosphäre des Films eingeführt, als in der Eingangsszene ein Polizist mit einem Kopfschuss getötet wird und ein anderer mit einem Gürtel erwürgt wird. Der gesamte Film ist nichts für schwache Nerven, auch die grausame Vergewaltigungsszene wird im Detail wie bei „Dogville” gezeigt. Desweiteren zählt der Film zum Subgenre des Rape and Revenge (dt. Vergewaltigung und Rache), welches thematisiert, dass jeder moralische und tugendhafte Mensch zum brutalen Mörder mutieren kann. Bei dem Original überlebt Mari nicht und die Eltern rächen sich für ihren Tod. Dieses Motiv wurde bei dem Remake verändert, das Elternpaar muss sich gegen die Mörder verteidigen, um zu überleben, wie auch bei den Filmen „Funny Games” (Michael Haneke) und „The Strangers” (Bryan Bertinos). Die beiden jüngsten Psycho-Horror-Produktionen sind ähnlich gestrickt wie „The Last House on the Left”, denn auch hier spielen auch die Empathie und der psychische Aspekt des Zuschauers eine wichtige Rolle. Durch die grausamen detailreichen Szenen ist der Film hart, brutal und überhaupt nichts für schwache Nerven- weshalb der Film wohl auch keine Jugendfreigabe hat.

Fazit

Ein harter, brutaler und grausamer Psycho-Horrorstreifen! Dennoch ist der Film spannend und packend, dennoch nichts für schwache Nerven!

Offizielle Homepage

http://movies.universal-pictures-international-germany.de/thelasthouseontheleft/

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zum Einschlafenlangweiliggeht sookganz gutempfehlenswertgenial
(1 Stimmen, Durchschnitt: 5.00 von 7)
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