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State of Play

22. Juni 2009 - Filme, Kritik - Autor: Franzi

Filmstart: 18.06.2009
Länge: 127 Minuten
Genre: Polit-Thriller
FSK: 12

Stab

Regie: Kevin Macdonald
Drehbuch: Matthew Michael Carnahan, Tony Gilroy, Peter Morgan, Billy Ray, Paul Abbott
Produktion: Paul Abbott
Musik: Alex Heffes
Darsteller: Russell Crowe, Ben Affleck, Rachel McAdams

Handlung

Der Journalist Cal McCaffrey (Russell Crowe), ein alter Freund eines Kongressabgeordneten, wird beauftragt die Hintergründe für einen ungeklärten Mordfall zu recherchieren. Seine Kollegin soll den plötzlichen Tod der Assistentin des Kongressabgeordneten untersuchen. Einige Zeit später kreuzen sich ihre Ermittlungsergebnisse, denn die beiden Reporter sind einem politischen Komplott auf der Spur…

Kritik

Die Story des Films stammt von David Yates („Harry Potter und der Orden des Phönix”) und wurde bereits im Jahre 2003 als sechsteilige Miniserie („Mord auf Seite eins”) auf dem britischen Sender BBC ausgestrahlt. Zunächst war eine zweite Staffel mit einer neuen Story geplant, jedoch kam diese nicht zustande, sodass entschieden wurde ein Remake der Serie als Kinofilm zu drehen. Daher herrschte auch Skepsis unter den Kritikern, ob man eine sechsteilige Serie in einen nicht mal zweistündigen Kinofilm zusammenfassen kann.
Schlechte Kritiken und Bewertungen blieben vor der Ausstrahlung in den Kinos aus- es hagelte nur positive Resonanz. „State of Play” wurde als vielschichtiger und spannender Polit-Thriller bejubelt.

Die Meinung kann man nur teilen, denn die Story des Films ist komplexer und vielschichtiger als zunächst angenommen. Nicht nur menschliche Beziehungen und die Politik als komplexes System werden näher beleuchtet, auch der Journalismus wird zeitkritisch betrachtet und im Gegensatz zu dem neuen Trend des Web 2.0 gestellt. Neben Youtube und Blogs wird auch die Internetrecherche genauer unter die Lupe genommen.

Des Weiteren wird die zeitgemäße Medien-Diskussion zwischen Print- und Online-Journalismus in dem Film einbezogen. Dabei verkörpert Cal McCaffrey (Russell Crowe) den traditionellen Print- Journalismus und seine neue Kollegin den neuzeitlichen Online-Journalismus.
Somit wird zeitkritisch die Umbruchsphase des Journalismus thematisiert und der Zuschauer erhält zudem einen Blick hinter die Kulissen einer Zeitungsredaktion. Obwohl Kevin Macdonald selbst noch nie in einer Redaktion war, wurde der Redaktionsalltag authentisch dargestellt.

Fazit

Ein spannender Polit-Thriller, der zudem die aktuelle Situation und Diskurse von Politik, Wirtschaft und Medien thematisiert!

Offizielle Homepage

http://www.stateofplaymovie.net/

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zum Einschlafenlangweiliggeht sookganz gutempfehlenswertgenial
(1 Stimmen, Durchschnitt: 6,00 von 7)

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2 Kommentare zu “State of Play”

  1. matze sagt:

    Echt spannender Film muss ich sagen! Wirklich uneingeschränkt empfehlenswert!

  2. *Sebi sagt:

    Jep, kann ich nur zustimmen guter film, kann man sich geben.

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