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Artikel

My Bloody Valentine 3D

Filmstart: 20.05.2009
Länge: 101 Minuten
Genre: Horror, Slasher, Thriller
FSK: Keine Jugendfreigabe

Stab

Regie: Patrick Lussier
Drehbuch: Todd Farmer, Zane Smith
Produktion: Jack L. Murray
Kamera: Brian Pearson
Musik: Michael Wandmacher

Handlung

In der Kleinstadt Harmony tötet ein Bergmann in einer Valentinsnacht insgesamt zweiundzwanzig Menschen. Zehn Jahre nach dem Valentins-Massaker kehrt der Überlebende Tom (Jensen Ackles) in den Ort zurück, um die Mine seines Vaters zu verkaufen. Kurz nach Toms Rückkehr werden wieder zahlreiche Leichen gefunden. Alles deutet darauf hin, dass der Bergmann doch noch nicht tot ist und sich an Tom rächen will…

Kritik

Der Film ist ein Remake aus den achtziger Jahren und der erste Horrorfilm in digitaler 3D- Technik. Zudem baut der Film auf die gängigen Genrekonventionen eines Slashers auf und basiert daher (fast) nur auf Klischees. Der Mörder rächt sich an einer Gruppe von Jugendlichen, hier sind es bereits Erwachsene und bestraft vor allem unmoralischen Sex. Außerdem bedroht der Bergmann die Opfer mit einer mit einer Spitzhacke aus dem Bergwerk und trägt eine Gasmaske, um unerkannt zu bleiben. Auch die Medien werden hier mal wieder kritisiert, insbesondere das Fernsehen, dass hier als skrupelloses und sensationslüsternes Medium dargestellt wird, da es das Massaker nutzt um die Einschaltquoten zu erhöhen. Das wirklich Neue an dem Film ist der schnelle Einstieg in die Handlung, denn die Vorgeschichte wird kurz und prägnant in dem Vorspann eingebaut und danach beginnt bereits das Gemetzel. Die Hauptfiguren werden kurz und knapp vorgestellt, so gestaltet sich auch die gesamte Erzählweise des Filmes: schnell und rasant, mit viel Gemetzel. Die digitale 3D-Technik wird genutzt, um die Spannung und die Ängste des Zuschauers zu erhöhen. Dabei nimmt das Publikum die „Opferperspektive” ein, als der Bergmann mit der Spitzhacke in die Kamera schlägt. Durch die 3D-Technik wirken die Szenen noch realistischer und zugleich bedrohlicher. Auch abgehackte Körperteile und die Kugeln einer Pistole fliegen direkt auf das Publikum zu. Die 3D-Technik wurde gelungen umgesetzt und effektiv genutzt.

Fazit

Slasher-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Der Film erfüllt alle Genrekonventionen und harte und brutale Szenen kommen dabei auch nicht zu kurz. Tipp: Unbedingt in 3D anschauen!

Offizielle Homepage

http://www.mybloodyvalentine3ddvd.com/

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