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Memento

24. April 2009 - Filme, Kritik - Autor: Franzi

Erscheinungsjahr: 2000
Länge: 109 Minuten
Genre: Thriller, Drama
FSK: 16

Stab

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Jonathan Nolan, Christopher Nolan
Produktion: Suzanne Todd, Jennifer Todd
Kamera: Wally Pfister
Musik: David Julyan

Handlung

Leonard Shelby (Guy Pearce) leidet unter einer speziellen Form der Amnesie, er hat ein extremes Kurzzeitgedächtnis und vergisst deshalb alles was vor zehn Minuten geschehen ist. Das Einzige voran er sich erinnern kann, ist die Vergewaltigung und Ermordung seiner Frau durch einen Fremden, welchen er nun finden will, um sich für den Tod seiner Frau zu rächen. Mit Hilfe von Tattoos, Polariods und Notizen versucht er den Mörder zu finden…

Kritik

Können wir unseren Erinnerungen trauen? Können wir uns unbewusst selbst manipulieren? Solche und ähnliche Fragen wirft Christopher Nolans Thriller „Memento” auf und setzt sich damit kritisch mit dem Bewusstsein und der Wahrnehmung des Menschen auseinander. Trotz Low-Budget-Produktion avancierte das „moderne Film Noir-Puzzle” zum Filmklassiker, da sich der Film einer unkonventionellen Erzählweise bedient.

„Memento” verfolgt zwei Erzählstränge, dabei läuft einer der beiden Erzählstränge chronologisch rückwärts ab. Diese Erzählweise verdeutlicht den Zustand, in dem sich Leonard befindet, da die Vorgeschichte unbekannt ist und man selbst das Gefühl hat sich nicht erinnern zu können. Erst am Ende setzt sich die Geschichte wie ein Puzzle zusammen. Daher ist der Zuschauer stark gefordert, da er das Gesehene ordnen und mit den neuen Fakten in Bezug setzten muss.  Durch die Unvorhersehbarkeit der Ereignisse verliert der Film nie an Spannung und durch mehrmaliges Anschauen kann man neue Details und Fakten entdecken. Desweiteren reflektiert der Film über zahlreiche Medien, wie beispielsweise die Schrift, die Sprache und die Fotografie, und setzt diese miteinander in Bezug.

Ein Mann, der seit dem Mord an seiner Frau nur noch über ein fragmentarisches Kurzzeitgedächtnis verfügt, sucht fieberhaft nach dem Täter und verliert sich dabei in einem Dickicht von Intrigen. Formal ungewöhnlicher, ausgesprochen kühner Thriller. (Lexikon des internationalen Films)

Fazit

Der Film ist sehr anspruchsvoll und bedarf einer hohen Konzentration an das Publikum. Jedoch wird man durch die Story so gepackt, dass man “freiwillig” mitdenkt und die Zusammenhänge erschließt. Ein absolut genialer Thriller!

Offizielle Homepage

http://www.otnemem.com/

zum Einschlafenlangweiliggeht sookganz gutempfehlenswertgenial (nicht bewertet)

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