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Last Call – der erste interaktive Kinofilm

05. April 2010 - Filmwirtschaft, Kino, News - Autor: Franzi

Kino 2.0 könnte bald als neuer Trend in die Filmbranche eingehen. Die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender „13th Street“ einen innovativen Werbefilm, der aktuell als Vorspann in einigen Kinos gezeigt wird. Es ist aber nicht ein konventioneller Werbespot, bei dem man sich als Kinozuschauer gewöhnlich langweilt.

„Last Call“ ist ein zehnminütiger Horrorfilm, bei dem das Publikum aktiv über den Ausgang der Story entscheidet. Zu Beginn des Filmes werden die Kinobesucher aufgefordert ihre Handynummern an die eingeblendete Kurzwahl zu schicken. Danach startet der Film, der sich um eine Frau dreht, die in einem verlassenen Fabrikgebäude auf der Flucht vor einem Killer ist. Während ihres Fluchtversuches findet sie ein Handy mit dem sie eine Nummer wählt. Zeitgleich klingelt das Handy eines Kinobesuchers, dessen Nummer per Zufallsgenerator ausgewählt wurde. Nun ist das Kinopublikum in das Geschehen des Filmes aktiv eingebunden und kann der Hauptdarstellerin zur Flucht verhelfen.

Die Antworten des Publikums werden durch eine Sprachsteuerung in Befehle umgewandelt, somit spielt die Software je nach Antwort die passende Szene ab. Und daher ändert sich auch je nach Antwort die gesamte Story des Filmes.

Auf Youtube steht derzeit ein Trailer zum Werbefilm online, der nochmals das Prinzip des Horrorfilms erklärt und Szenen aus dem Kino zeigt. Übrigens hagelte es nur positive Kritik, die Idee wurde sogar mit dem Hammer des Monats von dem Werbeprotal HORIZONT.net ausgezeichnet.

Endlich mal eine neue Idee, die dem 3D Trend entgegen hält. Mit dieser Technik könnte man auch langfristig wieder Filmfreunde ins Kino locken.



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2 Kommentare zu “Last Call – der erste interaktive Kinofilm”

  1. *sebi sagt:

    jung von matt, hammer geile idee!

  2. Sascha sagt:

    Ich habe mir direkt mal den Trailer des Films auf Youtube angesehen. Wie geil ist das denn! Alleine für diesen genialen 10 Minütigen Film lohnt es sich schon ins Kino zu gehen. Wenn interessiert da noch der Hauptfilm?!

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