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Filmstarts: 27. August 2009

27. August 2009 - Filme, Filmstarts - Autor: Franzi

Ab heute in den deutschen Kinos zu sehen:

Chéri (GB, DE, F 2009)

Genre: Drama
FSK: 6
Regie: Stephen Frears
Drehbuch: Christopher Hampton
Darsteller: Michelle Pfeiffer, Kathy Bates, Rupert Friend, Felicity Jones, Frances Tomelty

Kann eine unmögliche Liebe ihre Erfüllung finden? Die schöne Edelkurtisane Léa (Michelle Pfeiffer) kommt langsam in ein gewisses Alter und hat sich aus dem Geschäft der käuflichen Liebe zurückgezogen. Im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts lebt sie in unbeschreiblichem Luxus. Auf Wunsch ihrer ehemaligen Kollegin und Rivalin Madame Preloux (Kathy Bates) soll Léa deren hübschen, verwöhnten Sohn Chéri (Rupert Friend) zum Mann machen und in die Geheimnisse der Liebe einweihen.

Was als Flirt beginnt, wird zu einer leidenschaftlichen Beziehung, ein kurzer Kurs in Liebesdingen wird zu einer sechs Jahre andauernden Liaison. Aber Madame Peloux spinnt auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten heimlich andere Pläne für ihren Sohn: Hervorragend vorbereitet von Léa, soll er eine gute Partie durch eine arrangierte Heirat mit der reichen Tochter einer ehemaligen Kollegin machen.

Millionen weiblicher Kinofans weinten, als die zarte, tugendhafte Schönheit in Stephen Frears “Gefährliche Liebschaften” dem Intrigenspiel des Vicomte de Valmont und seiner Freundin zum Opfer fiel. 20 Jahre später gibt es ein spektakuläres Wiedersehen mit der Hollywood-Ikone Michelle Pfeiffer. Der britische Starregisseur Stephen Frears entführt sein Publikum erneut nach Frankreich, dieses Mal in die Welt der Belle Epoque, in die ausschweifende Welt der Kurtisanen, die Dank ihrer Schönheit und Erotik in unbeschreiblichem Luxus lebten. Der Drehbuchautor und bekannte Dramatiker Christopher Hampton adaptierte mit CHÉRI einen Roman der skandalumwitterten französischen Autorin Colette, die seinerzeit selbst eine pikante Affäre mit ihrem Stiefsohn Bertrand de Jouvenel pflegte.

Offizielle Homepage: http://www.cherithemovie.co.uk/

Year One (USA 2009)

Genre: Abenteuer, Komödie
FSK: 12
Regie: Harold Ramis
Drehbuch: Harold Ramis
Darsteller: Jack Black, Michael Cera, Oliver Platt, David Cross, Hank Azaria, Paul Rudd, Olivia Wilde

Jagen. Sammeln. Schlafen. Es muss doch mehr im Leben geben – selbst in der Steinzeit. Das denkt sich jedenfalls der großmäulige Paläolithikum-Bewohner Zed (Jack Black), der als Jäger eine echte Niete ist und bei seinem Schwarm Maya (June Raphael) ebenso wenig eine Chance hat wie der schüchterne, sensible Oh (Michael Cera) bei der hübschen Eema (Juno Temple). Dann nascht Zed auch noch eine Frucht vom Baum der Erkenntnis – und wird aus dem Dorf verbannt. Eher aus Versehen schließt sich Oh an … und die beiden ungleichen Helden starten zu einer ereignisreichen, abenteuerlichen Odyssee.

Nachdem sie den Brudermord von Kain (David Cross) an Abel (Paul Rudd) mit ansehen mussten, den biblischen Urvater Abraham (Hank Azaria) kennengelernt haben und auch noch Zeugen der ersten historisch verbürgten Beschneidung geworden sind, landen Zed und Oh in Sodom. Hier nehmen sie an irritierenden Orgien teil und müssen feststellen, dass Maya und Eema ausgerechnet hierhin als Sklavinnen verschleppt wurden. Die beiden zögern nicht – sie müssen ihre beiden Herzdamen aus diesem Sündenpfuhl befreien. Und der Aufschneider Zed und der zurückhaltende Oh müssen sich jetzt als echte Helden erweisen …

Offizielle Homepage: http://www.yearone-movie.com/

Brothers Bloom (DE 2009)

Genre: Drama, Komödie
FSK: 6
Regie: Rian Johnson
Drehbuch: Rian Johnson
Darsteller: François Goeske, Sarah Beck, Zoe Moore, Karoline Eichhorn, Alexander Beyer, Christian Nickel

Alex (François Goeske) ist 15, und seine Welt steht Kopf. Erst lassen sich seine Eltern scheiden, dann muss er erfahren, dass Mandy (Maja Schöne), die neue Freundin seines Vaters Steffen (Christian Nickel), ein Kind bekommt – und schließlich verfrachtet ihn seine Mutter Diana (Karoline Eichhorn) zusammen mit ihrem neuen Freund Seth (Alexander Beyer) auch noch kurzerhand aus seiner Heimatstadt Bremen mitten in die Einöde Südenglands. Alex sitzt fest und will nur noch eins: zurück nach Bremen.

Doch ihm bleibt nichts anderes übrig als mitzuspielen – und die Welt um sich herum mit coolen Sprüchen zu kommentieren. Dann aber lernt er Louie (Zoe Moore) kennen, die ihm klar macht, wie unglaublich schön dieser Ort sein kann. Und plötzlich platzt auch noch Faye (Sarah Beck) in sein Leben, die Tochter von Seth, die viel zu perfekt ist, um sich nicht in sie zu verlieben. Hin- und hergerissen zwischen alten Gewohnheiten und neuen Erfahrungen macht sich Alex auf, seinen eigenen Weg zu gehen. Und erlebt einen Sommer, der sein Leben verändern wird …

Offizielle Homepage: http://www.brothersbloom.com/

LOL (F 2008)

Genre: Komödie
FSK: 6
Regie: Lisa Azuelos
Drehbuch: Lisa Azuelos
Darsteller: Sophie Marceau, Christa Theret, Jocelyn Quivrin, Alexandre Astier, Françoise Fabian, Jérémy Kapone

Lola (Christa Theret) – von ihrer Clique kurz nur Lol genannt – hat sich sehr auf den ersten Schultag und das Wiedersehen mit Arthur (Félix Moati) gefreut. Doch die gute Laune hält nicht lange vor: Arthur hat sie offenbar in den Sommerferien betrogen, ein aufreizendes Blondchen mischt ihre Clique auf, und die neuen Gefühle für Arthurs besten Freund bringen sie zusätzlich durcheinander.

Lols Mutter Anne (Sophie Marceau) macht alles noch schlimmer: Wer nicht einmal weiß, was “lol” bedeutet, sich mit dem eigenen Ex zu heimlichen Rendezvous verabredet und obendrein in der Schule von einem Polizisten anmachen lässt, den die Mitschülerinnen alle supercool finden, ist nicht nur unmöglich, sondern total daneben.

Anne wiederum fragt sich, was bloß mit ihrer süßen kleinen Tochter passiert ist und warum sie nicht mehr mit ihr reden kann. Wo eben noch schönste Vertrautheit war, herrscht jetzt das reine Chaos.

Offizielle Homepage: http://www.lolthemovie.com/

Beim Leben meiner Schwester (USA 2009)

Genre: Drama
FSK: 12
Regie: Nick Cassavetes
Drehbuch: Nick Cassavetes
Darsteller: Cameron Diaz, Abigail Breslin, Sofia Vassilieva, Jason Patric, Alec Baldwin

Sara (Cameron Diaz) und Brian Fitzgerald (Jason Patric) haben einen Sohn und eine Tochter. Ihr unbeschwertes Leben nimmt eine jähe Wendung, als sie eines Tages erfahren, dass die zweijährige Kate an Leukämie erkrankt ist. Die Eltern hoffen nun, ein weiteres Kind zu bekommen, das Kates Leben retten könnte. Die damit verbundenen Gen-Manipulationen werfen zwar moralische und ethische Fragen auf – für die Fitzgeralds, speziell für Sara, gibt es aber gar keine Wahl: Sie tun alles, was notwendig ist, um Kate am Leben zu erhalten. Notwendig ist in diesem Fall Anna.

Kate (Sofia Vassilieva) und Anna (Abigail Breslin) sind sich noch näher als Schwestern üblicherweise: Obwohl Kate die Ältere ist, hängt ihr Leben völlig von Anna ab. Trotz ihres jugendlichen Alters müssen die Schwestern etliche medizinische Verfahren und Krankenhausaufenthalte ertragen – das gehört inzwischen zum Alltag der Familie, die in jeder Lage fest zusammenhält. Die liebevolle Ehefrau und Mutter Sara hat ihre Laufbahn als Anwältin aufgegeben, um für ihre Tochter da zu sein – manchmal verzweifelt sie selbst an dem unbeirrbaren Engagement, mit dem sie sich für Kates Leben einsetzt. Ihr solider Ehemann Brian unterstützt sie in jeder Hinsicht, doch die Willensstärke seiner Frau verdammt sogar ihn zur Passivität. Und der gemeinsame Sohn Jesse (Evan Ellingson) fühlt sich vernachlässigt, weil Kate und Anna ständig im Mittelpunkt stehen.

Offizielle Homepage: http://wwws.warnerbros.de/mysisterskeeper/

Horsemen (USA 2008)

Genre: Thriller, Horror
FSK: 18
Regie: Jonas Akerlund
Drehbuch: David Callaham
Darsteller: Dennis Quaid, Zhang Ziyi, Lou Taylor Pucci

Aidan Breslin ist ein ausgebrannter Detective, der sich nach dem Krebstod seiner Frau mehr schlecht als recht alleine um die Söhne Alex und Sean kümmert. Er vergräbt sich immer mehr in seine Arbeit, insbesondere als sich eine grauenhafte Mordserie anbahnt. Erstes Indiz sind die ausgerissenen Zähne eines möglicherweise noch lebenden Opfers. Weitere Hinweise führen Breslin zu der Annahme, dass der Mörder sich an den vier apokalyptischen Reitern aus der Offenbarung des Johannes orientieren könnte. Zu spät merkt er, dass die Spuren zu seinen Kindern führen.

Der renommierte Videoclipper Jonas Åkerlund legt nach seinem Drogentrip “Spun” einen harten Thriller im Stil von “Sieben” vor, produziert vom Horror-affinen Hitlieferant Michael Bay. Dabei sind die vorgestellten Todesarten, bei denen sich “C.S.I.” und “Saw” kreuzen, nichts für schwache Gemüter. Der von Dave Callaham clever ersonnene Plot mag bekannte Motive variieren, trotzdem gelingt es Åkerlund, die Spannungsschraube stetig an zu ziehen. Dank des starken Spiels von Haupt- (Dennis Quaid) und Nebendarstellern (Zhang Ziyi, Patrick Fugit, Peter Stormare) wird auch der Zuschauer heftigen Emotionen ausgesetzt.

Offizielle Homepage: http://www.thehorsemanfilm.com/

It Might Get Loud (USA 2008)

Genre: Dokumentarfilm
FSK: keine Altersbeschränkung
Regie: Davis Guggenheim
Mitwirkende: Jack White, Jimmy Page, The Edge

Drei Gitarristen, die die Rockmusik der vergangenen Jahrzehnte entscheidend beeinflusst haben, jeder in seiner eigenen Generation: Jimmy Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von den White Stripes. Dabei verschafft Regisseur Davis Guggenheim dem Zuschauer intime und faszinierende Einblicke in den kreativen Kosmos seiner drei Protagonisten, er begleitet sie an historische Stätten der Rockmusik und gibt ihnen die Gelegenheit, die Geschichte ihrer ganz persönlichen musikalischen Entwicklung zu erzählen.

So führt uns Jimmy Page nach Headley Grange, wo er “Stairway to Heaven” komponierte, The Edge nimmt uns mit nach Dublin, wo er die Original-Vierspuraufnahmen von “Where the Streets Have No Name” ausgräbt, und Jack White zeigt uns ein altes Farmhaus in Tennessee, das ihn immer wieder zu seinem modernen Blues inspiriert. Im Studio diskutieren Jimmy Page, The Edge und Jack White nicht nur über ihre musikalischen Einflüsse, sondern spielen auch ihre Riffs, die in die Musikgeschichte eingingen, und kommunizieren bei einer improvisierten Jam Session wie selbstverständlich durch ihre Instrumente – it might get loud!

Offizielle Homepage: http://www.sonyclassics.com/itmightgetloud/

Quelle: cinecitta.de



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