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Filmstarts: 04. März 2010

04. März 2010 // Filme, Filmstarts

Alice im Wunderland (USA 2010)

Genre: Abenteuer, Fantasy
FSK: 12
Regie: Tim Burton
Darsteller: Anne Hathaway, Johnny Depp, Mia Wasiskowska u. a.

Basierend auf Lewis Carrolls “Alice im Wunderland” und “Alice hinter den Spiegeln” präsentiert Kino-Visionär Tim Burton eine einfallsreiche Neuinterpretation des klassischen Lesestoffs, die mit beeindruckenden Bildern, einer noch nie dagewesenen Kombination aus Live-Action, CGI, 3D Performance Capture und charismatischen Figuren das Kinopublikum begeistern wird. Begeben Sie sich auf die fantastische Reise in das magische Wunderland Tim Burtons und treffen Sie dort auf alte Bekannte aus Alice’ Kindheit: das weiße Kaninchen, Diedeldum und Diedeldei, die Haselmaus, die rauchende Raupe, die Grinsekatze und natürlich den Verrückten Hutmacher – gespielt von Johnny Depp. In weiteren Rollen: Anne Hathaway als Weiße Königin und Helena Bonham Carter als launische Rote Königin.

Offizielle Homepage: www.disney.de/DisneyKinofilme/alice

Männer, die auf Ziegen starren (USA, Großbritannien 2010)

Genre: Komödie, Krieg
FSK: 12
Regie: Grant Heslov
Darsteller: George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Stephen Lang

Der Kleinstadt-Reporter Bob Wilton stößt durch Lyn Cassady auf eine schier unfassbare Story: In der US-Armee existiert eine geheime Hippie-Spezialeinheit. Statt an Waffen trainieren die selbsternannten “Jedi-Krieger” ĂĽbersinnliche Fähigkeiten. Auf ihrem Stundenplan stehen unter anderem Hellsehen, durch Wände gehen und Ziegen durch Anstarren töten. Unter Anleitung ihres Ober-Gurus Bill Django experimentieren sie sogar mit bewusstseinserweiternden Drogen. Doch Lyns ĂĽbersinnliche Kräfte wecken den Neid seines Kameraden Larry Hooper. Nach einer geschickt eingefädelten Intrige verschwindet Bill spurlos. Auf der Suche nach ihm begeben sich Lyn und Bob auf einen irrwitzigen Trip durch die WĂĽste. (zelluloid.de)

Offizielle Homepage: www.ziegen.kinowelt.de

Crazy Heart (USA 2009)

Genre: Drama
FSK: 6
Regie: Scott Cooper
Darsteller: Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal, Robert Duvall, Ryan Bingham, Beth Grant, David Manzanares, Colin Farrell u. a.

Bad kämpft sich von einem alkoholumnebelten Gig zum anderen, bis er eines Tages in Santa Fe auf Jean Craddock trifft. Die Journalistin ist eine Frau ganz nach seinem Geschmack, mehr noch, er verliebt sich Hals ĂĽber Kopf in sie. Aber Bad kennt sich selbst nur zu gut und macht der Frau und sich keine Hoffnungen. Und Jean, alleinerziehende Mutter mit viel Lebenserfahrung und noch mehr Enttäuschungen, setzt keinen Cent auf den abgetakelten Musiker. Dennoch, Liebe folgt ihren eigenen Gesetzen…CRAZY HEART ist romantisch, tragisch, komisch und authentisch in seinen Emotionen und dem Feeling fĂĽr die Musikszene, in der er spielt. Jeff Bridges ist Bad Blake, ein in die Jahre gekommener Country und Western Star, dessen Karriere schon seit langem stagniert, der die Härten des Lebens kennengelernt hat und der zu viele Ehen, zu viele Drinks und zu viele Jahre ‚on the road’ hinter sich hat. Und trotzdem – Bad ist im Grunde seines wilden Herzens auf der Suche nach Erlösung und als er Jean begegnet (Maggie Gyllenhaal), einer Journalistin, die den Mann hinter dem Musiker sucht und findet, kommt etwas in Bewegung, das Bad Blake schon lange fĂĽr tot gehalten hat. Aber sein Seelenheil zu finden fällt ihm nicht in den SchoĂź, auch wenn die Liebe ihn beflĂĽgelt und die Musik ihn am Leben hält. Der Weg ist hart und voller Klippen und AbstĂĽrze…

Offizielle Homepage: www.crazyheart.de

Schön bis in den Tod (USA 2009)

Genre: Thriller, Horror
FSK: 16
Regie: Stewart Hendler
Darsteller: Briana Evigan, Rumer Willis, Leah Pipes, Jamie Chung, Adam Berry
Cassidy, Jessica, Claire, Ellie und Megan sind Mitglieder eine Studentinnenvereinigung. Sie haben sich ewige Treue, Verschwiegenheit und Solidarität geschworen, doch als ein dummer Streich in der Ermordung von Megan endet, wird ihre Loyalität auf eine harte Probe gestellt. Aus Angst, sich ihre Zukunft zu verbauen, verstecken sie die Leiche. Ein Jahr später steht wieder eine Party an, diesmal soll der Abschied von der Uni gefeiert werden, nachdem sich ihre Wege trennen werden. Doch plötzlich erhalten die Mädchen Videobotschaften von der Nacht, die sie vergessen wollten. (zelluloid.de)

Henri 4 (Deutschland, Frankreich, Tschechien 2009)

Genre: Drama, Lovestory, Krieg
FSK: 12
Regie: Jo Baier
Darsteller: Julien Boisselier, Joachim Król, Roger Casamajor, Andreas Schmidt, Armelle Deutsch, Chloé Stefani u. a.

Frankreich 1563. Protestanten und Katholiken kämpfen im Namen des Glaubens um Land und Macht. An der Spitze der Protestanten rĂĽstet Henri von Navarra gegen Paris, gegen die Katholiken, gegen die mächtige Rivalin seiner Mutter: Katharina de Medici, Königin von Frankreich. Sie bietet ihm die Hand ihrer Tochter Margot – als Zeichen der Versöhnung – die Hochzeit endet in einem Blutbad. Henri ĂĽberlebt die Bartholomäusnacht. Er wird im Louvre wie ein Gefangener gehalten, nach vier Jahren gelingt ihm die Flucht. FĂĽnf Mal wechselt er seinen Glauben, er kämpft und taktiert. Er will das Feld nicht denen ĂĽberlassen, die kein Gewissen haben und keine Menschlichkeit. Auf seinem Weg zum Thron wird er zu einem Monarchen, der sich als einer der ersten einen wahren Humanisten nennen darf.

Offizielle Homepage: www.henri-vier.com

Hier kommt Lola! (Deutschland 2010)

Genre: Komödie
FSK: k. A.
Regie: Franziska Buch
Darsteller: Meira Durand, Felina Czycykowski, Fernando Spengler, Julia Jentsch, Nora Tschirner, Axel Prahl u. a.

Lola (Meira Durand) hat einen brasilianischen Vater (Fernando Spengler), eine 80 Zentimeter groĂźe Tante Lisbeth und ein paar Millionen Fans, wenn sie sich nachts in die berĂĽhmte Sängerin Jacky Jones verwandelt. Was Lola nicht hat, ist eine beste Freundin – und die wĂĽnscht sie sich am allermeisten. Doch in Lolas neuer Schule gibt es nur diese komische Flo (Felina Czycykowski), die entsetzlich nach Fisch stinkt. Und die schöne Annalisa (Karoline Chmelensky) besucht sie ausgerechnet in dem Moment, als Lolas Vater splitterfasernackt durch die Wohnung stĂĽrmt, weil seine Tochter ihn versehentlich den ganzen Tag im Badezimmer eingesperrt hat. Klarer Fall: In Sachen Freundin muss sich Lola etwas einfallen lassen. In ihrem Versteck, dem Super-Weltallexpressraumschiff, hat sie schlieĂźlich eine Idee. Lola schickt ihren Herzenswunsch per Luftballon in den Himmel. Als Antwort erhält sie eine geheimnisvolle Flaschenpost … Die Abenteuer des aufgeweckten Mädchens mit einer Schwäche fĂĽr Hubba-Bubba-Kaugummis, einer Frosch-Phobie und sehr viel Phantasie basieren auf der Bestsellerreihe von Kinderbuchautorin Isabel Abedi.

Offizielle Homepage: www.hierkommtlola.film.de

Boxhagener Platz (Deutschland 2010)

Genre: Komödie
FSK: k. A.
Regie: Matti Geschonneck
Darsteller: Samuel Schneider, Gudrun Ritter, Michael Gwisdek, Horst Krause, JĂĽrgen Vogel, Meret Becker, Ingeborg Westphal, Milan Peschel u. a.

1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner Boxhagener Platz erleben Oma Otti (Gudrun Ritter) und ihr zwölfjähriger Enkel Holger (Samuel Schneider) ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fĂĽnf Ehemänner ins Grab gebracht, und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch-Winkler (Horst Krause) und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek) erhält. Otti verliebt sich in Karl, und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges ĂĽber die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit „revolutionären“ Geheimnissen Frauen rumkriegt. Bis Holger einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt…
Der vielfach preisgekrönte und am Boxhagener Platz aufgewachsene Berliner Regisseur Matti Geschonneck inszenierte den Film nach dem gleichnamigen RomandebĂĽt von Torsten Schulz, der auch das Drehbuch verfasste. Trockener Humor, Melancholie und Berliner Charme – mit diesen Zutaten wirft BOXHAGENER PLATZ einen Blick zurĂĽck auf die 60er Jahre. Und auf eine wunderbare Liebesgeschichte zwischen einer friedhofs- und kochbegeisterten älteren Dame und einem eleganten Ex-Spartakisten. Der Film ist eine Liebeserklärung an die Stadt Berlin, an den kleinen Kosmos Boxhagener Platz und seine liebenswerten Bewohner und gleichzeitig eine Hommage an phantastische Schauspielgrößen aus Ost und West. BOXHAGENER PLATZ – ein Berliner Heimatfilm im besten Sinne.

Offizielle Homepage: www.boxhagener-platz-film.de

Der Räuber (Deutschland, Österreich 2010)

Genre: Drama
FSK: 12
Regie: Benjamin Heisenberg
Darsteller: Andreas Lust, Johann Bednar, Gerda Drabek, Max Edelbacher, Walter Huber

“Der Räuber” erzählt die Geschichte eines vielseitig begabten Mannes: Johann Rettenberger, erfolgreicher Marathonläufer und Serienbankräuber. NĂĽchtern und präzise misst er Herzfrequenz, Belastung, Ausdauer und Effektivität – bei Trainingsläufen ebenso wie bei den BankĂĽberfällen, von denen er, aberwitzig maskiert und mit einer Pumpgun bewaffnet vor der Polizei flĂĽchtet. Er lebt unentdeckt mit seiner Freundin Erika in Wien, zieht immer wieder aus, leidenschaftlich und gierig nach dem Trip, der Bewegung und der Schönheit des Raubzugs, bis zu drei Mal an einem Tag. Als er entdeckt wird, tragen ihn seine Beine vor einem gewaltigen Polizeiaufmarsch davon. Einer wie er kann kein Ziel haben: Weiter, immer weiter fĂĽhrt ihn seine Flucht. Ende der 80er Jahre endete die Flucht eines Mannes, dem die Medien den Namen Pumpgun-Ronnie gegeben hatten. Auf diesem spektakulären Fall der österreichischen Kriminalgeschichte beruht das Buch Der Räuber von Martin Prinz, das Benjamin Heisenberg, nach seinem preisgekrönten Erstling “Schläfer”, nun verfilmt hat: Er portraitiert den Räuber als Hochleistungssportler seines Fachs, als Endorphin-Junkie, als Liebenden und Freiheitssucher, als eine Art Naturphänomen, getrieben von einer inneren Energie. Ein Thriller mit philosophischen Zwischentönen ĂĽber einen rätselhaften AuĂźenseiter, dessen Weg wir gebannt verfolgen. (zelluloid.de)

Offizielle Homepage: www.derraeuber.at

Engel mit schmutzigen FlĂĽgeln (Deutschland 2009)

Genre: Drama
FSK: 12
Regie: Roland Reber
Darsteller: Antje Mönning, Marina Anna Eich, Mira Gittner, Martin Kagerer, Patricia Koch

Michaela (Mira Gittner), Gabriela (Marina Anna Eich) und Lucy (Antje Nikola Mönning) sind Engel des Lasters. Auf ihren Motorrädern durchstreifen sie die Lande, um ihre Lust zu leben. Sie könnten viel sehen, aber sie sehen nur sich. Sie nennen sich selbst Engel. Aber es sind Engel mit schmutzigen Flügeln. Zwei Frauen sitzen gelangweilt auf einem Garagendach, hinter ihnen blauer Himmel. Sie sind weder auf der Erde, noch im Himmel, sondern irgendwo dazwischen. Langsam fährt die Kamera auf ihre Gesichter. Es folgen rasante Fahrtaufnahmen der drei Protagonistinnen Michaela, Gabriela und Lucy auf ihren Motorrädern. Sie durchstreifen die Lande, um ihre Lust zu leben. Sie könnten viel sehen, aber sie sehen nur sich. Sie nennen sich selbst Engel. Aber sie sind Engel des Lasters. Um ganz ins Exil-Paradies der Engel mit schmutzigen Flügeln aufgenommen zu werden, muss Lucy erst noch vor sich und den beiden anderen bestehen. „Sei, was du bist. Erst dann bist du eine von uns.“ Sie gibt ihnen ihre Tagebücher und Briefe zu lesen, damit die beiden sie besser kennenlernen. In den Tagebüchern geht es nur um Sex und Berechnung, umschrieben mit einem Zuckerguss aus Selbstbetrug. Michaela und Gabriela raten Lucy, sich nicht hinter Ausreden und Erklärungen zu verstecken, sondern ihre Lust und sich selbst zu sehen und zu leben. „Es sind die Aufzeichnungen einer geilen Schlampe.“, sagt Michaela. „Und was soll ich tun?“ fragt Lucy. Gabriela antwortet: „Eine geile Schlampe sein.“ Im Verlauf der Geschichte zerbricht das Kartenhaus von Lucys Ausreden und Erklärungen. Die beiden zeigen ihr in unterschiedlicher Weise die Macht ihrer Handlungen und lassen sie zum ersten Mal bewusst ihre Grenzen und Bedürfnisse erkennen und erleben. So trifft sie auf Martin, den sie bewusst über ihre Sexualität zu kontrollieren versucht und geht in den Puff, um sich ihrer Lust ganz hinzugeben. „Ich bin, wenn ich die geilen Blicke auf mir spüre. Ich bin, wenn ich beschmutzt werde. Schmutz ist Leben. Und ich will leben.“ Es ist die ungezügelte Sucht nach Leben, die sie antreibt – doch wonach sucht man eigentlich in seinem Leben?

Offizielle Homepage: www.engel-derfilm.com

Zwischen Himmel und Erde – Anthroposophie Heute (Schweiz 2009)

Genre: Dokumentation
FSK: 6
Regie: Christian Labhart
Darsteller: Susanne Wende, Martin Ott, Christoph Homberger, Christoph Graf, Claudine Nierth, Sebastian Gronbach, Bodo von Plato

Von Rudolf Steiner vor ĂĽber 100 Jahren entwickelt ist die Anthroposophie bis heute in den Bereichen Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft und Kultur weltweit wirksam. Ist sie ein weltfremder, esoterischer Schulungsweg, eine fundamentalistische Weltanschauung oder gar eine radikale Alternative zum Mainstream des Kapitalismus? Ob Politaktivistin, Landwirt, Eurythmie-Lehrer in Ă„gypten oder Musiker. Unterschiedlicher können die Lebenswege der im Film Portraitierten kaum sein. Regisseur Christian Labhart trifft in seinem Film auf Menschen, die als Anthroposophen tätig sind, Zweifler, die die Lehren Steiners fĂĽr die moderne Zeit zu adaptieren suchen und auf Kritiker, die diese Bewegung, die ihnen einst Heimat war, hinter sich gelassen haben. Ihre Lebenswege verkörpern die Vielfalt anthroposophischen Denkens und Handelns und die Ambivalenz zwischen Faszination und Ablehnung eines schillernden Universums. ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE – ANTHROPOSOPHIE HEUTE widmet sich einem der spannendsten geistesgeschichtlichen Felder des vergangen Jahrhunderts mit anhaltender Strahlkraft in die Gegenwart. Schon zu seinen Lebzeiten wurde Steiners Werk sehr kontrovers diskutiert. Er hatte mit seinen Vorträgen eine starke und ungemein polarisierende Wirkung. Seine Zuhörerschaft teilte sich zumeist in Anhänger und Gegner. Streitfrage dabei waren vor allem die proklamierte Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie, die von Vertretern der universitären Wissenschaft nicht akzeptiert wurde. Eine andere Kritik an Steiner bezieht sich auf die Verwendung von rassen- und geschlechtsspezifischen Stereotypen, wie sie allerdings zu seiner Zeit durchaus ĂĽblich waren. Rudolf Steiners Werk gliedert sich in 300 Bände mit Schriften – unter ihnen etwa 6000 Vorträge. Seine vielfältigen Impulse fĂĽr verschiedenste Lebensbereiche wie Medizin, Landwirtschaft, Pädagogik und Kunst werden heute auch von Nicht-Anthroposophen anerkannt.

Offizielle Homepage: www.mindjazz-pictures.de/himmel.html

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