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Der Fluch der zwei Schwestern

18. Juni 2009 - Filme, Kritik - Autor: Franzi

Filmstart: 28.05.2009
Länge: 87 Minuten
Genre: Horror, Thriller, Drama
FSK: 16

Stab

Regie: Charles Guard, Thomas Guard
Drehbuch: Craig Rosenberg, Carlo Bernard, Doug Miro
Produktion: Roy Lee, Laurie MacDonald, Walter F. Parkes
Kamera: Dan Landin

Handlung

Anna (Emily Browning) verlor nach einem ungeklärten Feuer ihr schwerkranke Mutter. An den Abend kann sie sich nur noch lückenhaft erinnern. Nach ihren 10-monatigen Aufenthalt in einer Psychiatrie wird sie entlassen und kehrt wieder nach Hause zurück. Erschreckend stellt sie fest, dass ihr Vater mit der einstigen Pflegerin ihrer Mutter zusammen ist. Immer häufiger wird Anna von Geistervisionen und mysteriösen Erscheinungen heimgesucht, die sie in Bezug zu der neuen Lebensgefährten ihres Vaters setzt. Sie hegt den Verdacht, dass sie für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist, um sich ihren Vater zu angeln. Verständnis und Zuflucht findet sie nur bei ihrer Schwester Alex. Zusammen erforschen sie nach den Hintergründen und finden raus, dass Rachael nicht die ist für die sie sich ausgibt…

Kritik

Zunächst ist der Film ein asiatisches Remake von Ji-woon Kims „A Tale Of Two Sisters”, dieser zählt zu den Klassikern der Asia-Horror und ist viel komplexer als das amerikanische Remake. Um das Mainstream-Kino zu bedienen wurde die Handlung des Films trivialisiert und vereinfacht. Unterhaltsam ist er allemal. Auf gruslige Szenen, Schockmomente und mysteriöse Effekte wurde nicht verzichtet- dennoch wird man als Kenner des Originals wieder einmal enttäuscht. Der Plot ist geradeaus und unverstrickt aufgebaut, sodass es dem Zuschauer einfach fällt dem Film zu folgen. Lediglich das Ende bzw. die Auflösung des Films bleibt bis zum Ende offen.
Jedenfalls ist der Film kein Slasher, der nur aus blutigem Gemetzel besteht. Er setzt auf Nervelkitzel, Psycho und der klassischen Schockästhetik wie auch die anderen asiatischen Horrorfilme. Hier wird wie auch in den aktuellen Horrorfilmen das Phänomen der eigenen Bewusstseinsstörung, der Verdrängung a la Freud aufgenommen. Für die männlichen Zuschauer wird natürlich auch wieder die eine oder andere offenherzige Szene gezeigt.
Was der Titel des Filmes mit der Story zu tun hat, bleibt dennoch unklar. Wahrscheinlich um das Publikum von Anfang an auf die falsche Fährte zu locken.

Fazit

Für Freunde des asiatischen Horrors unterhaltsam und sehenswert- jedoch sollten die Kenner des Originals lieber nicht ins Kino gehen!

Offizielle Homepage

http://www.uninvitedmovie.com/

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