Berlin goes Hollywood
07. Februar 2010 - Fernsehen, Filme, News - Autor: Franzi
Berlin wird um eine Sehenswürdigkeit reicher: ab September bekommt die Hauptstadt einen Walk of Fame wie in Los Angeles. Pünktlich zur Berlinale wird der erste Stern präsentiert, der die Filmlegende Marlene Dietrich ehrt.
Kurz darauf werden weitere 40 Sterne auf dem Potsdamer Platz gebaut. Ziel sei ein „wachsendes Denkmal des deutschsprachigen Film und Fernsehens“ zu erschaffen (Projektchefin Tornow). Die Kosten trägt zunächst die Stadt Berlin. Für die weiteren Sterne werden derzeit Sponsoren gesucht, die jedes Jahr bis zu 10 Sterne finanzieren müssten.
Im Gegensatz zu Hollywood soll der Walk of Fame nicht als statische Sehenswürdigkeit erbaut werden, sondern eine gewisse Interaktivität und Multimedialität für die Besucher bereit halten. So können sich die Besucher mit den Film- und Fernsehlegenden fotografieren lassen und sich die eingravierten Autogramme abpausen.
Desweiteren gibt es eine Jury, die die Sterneträger bestimmt. Dies ist ein weiterer Unterschied zu Hollywoods Walk of Fame, da man sich hier den eigenen Stern nicht mit 25.000 US-Dollar „erkaufen“ kann. In der Jury sitzen unter anderem Schauspiellegende Senta Berger und Berlinale-Chef Dieter Kosslick.

