Berlin Calling
Erscheinungsjahr: 2008
Länge: 100 Minuten
Genre: Drama, Musikfilm
FSK: 12
Stab
Regie: Hannes Stöhr
Drehbuch: Hannes Stöhr
Produktion: Karsten Aurich
Kamera: Andreas Doub
Musik: Paul Kalkbrenner
Handlung
Der in der Electro-Szene bekannte Berliner DJ und Produzent Martin Karow (Paul Kalkbrenner) reist mit seiner Freundin und Managerin um die Welt und legt in zahlreichen Clubs auf. Kurz bevor sein neues Album veröffentlicht wird, fällt er durch seinen Drogenkonsum in eine Psychose und wird in eine Psychiatrie eingeliefert. Während seines Aufenthaltes bastelt er weiter an seinem Album und reißt öfters aus der Klinik aus, um Feiern zu gehen und weiterhin Drogen zu konsumieren. Schließlich entscheidet sich sein Plattenlabel das neue Album vorerst nicht zu veröffentlichen…
Kritik
Hannes Stöhr zeigt in seinem Film den Alltag von Electro-DJs, die mit ihren Platten durch die ganze Welt reisen und mit ihren Auftritten ihr täglich Brot verdienen. Dabei thematisiert er auch die Drogenszene und die Hauptstadt Berlin als Zentrum der Feierkultur ohne Sperrstunde. Da die Hauptrolle des DJs selbst von einem international bekannten DJ (Paul Kalkbrenner) gespielt wird und die gezeigten Feiern an realen Schauplätzen der Berliner Clubszene mit einer Handkamera gefilmt wurden, wirkt der Film sehr authentisch und real. Vor allem die Feierszenen könnten als Dokumentation wahrgenommen werden. Leider verliert „Berlin Calling” die Authentizität bei den Szenen in der Psychiatrie, da diese sehr übertrieben und unreal dargestellt werden. Desweiteren thematisiert Stöhr auch tiefgründige Beziehungs- und Familienkonflikte, den starken Drogenkonsum in der Electroszene sowie die Liebe zur Musik, die das Künstlersein ausmacht. Als die Hauptfigur an einer Psychose leidet, erinnern die Szenen an Hans Weingartners Debüt „Das weiße Rauschen”, in dem ein Student ebenfalls nach einer viel zu hohen Dosis an dieser Krankheit leidet. Auch DJ Ickarus hört ständig Wasser rauschen und wirkt sehr verstört. Paul Kalkbrenner spielt sich in dem Film beinahe selbst und legt ein erfolgreiches Schauspieldebut hin. Der Soundtrack ist bis auf einen Song komplett von ihm produziert, dieser passt genau wie die Faust aufs Auge zu dem Film.
Fazit
Sehr guter Einblick in die Electro-Szene! Wenn man selbst in der Szene unterwegs ist, kann man sich sehr gut mit dem Film identifizieren, daher absolut empfehlenswert für Freunde der elektronischen Tanzmusik!
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Dein Kommentar?
Sehr cooler Film! Freu mich schon auf die nächste Feierei mit Paul Kalkbrenner!
matze
11. Mai 2009
Yeah!Der Film rockt! und der kalkbrenner sowieso, also auf die tanzbeine und los!
*Sebi
12. Mai 2009
Paul Kalkbrenner in Nürnberg und wir haben ihn verpasst – Naaaain
verve
3. Juni 2009
ich such den song wo paul in der klapse am tanzen is ^^ kann mir einer den namen sagen? http://www.youtube.com/watch?v=1ndk60ZHgCE
Snusnu
6. November 2009
ABSOULUT GEILER FILM!
PAUL IST NE GEILESAU
chasy
24. November 2009
@Snusnu! Der Song heißt “Revolte”! http://www.youtube.com/watch?v=ePRTe6li5lM
Das geht echt voll ab!
franzi
22. April 2010